Donnerstag, 23. Juli 2009

Was mir aus dem Ohren hängt

Aktuell gesehen / gelesen:

  • 9to5
  • Auf der Suche nach dem Gedächtnis
  • My inner Bimbo von Sam Kieth
  • Walden von David Thoreau
  • Schöner wirds nicht von David Sedaris (Hörbuch)
  • Würdest du bitte endlich still sein, bitte von Raymond Carver
  • The Wire, zweite Season
Vor Jahren las ich im bemerkenswerten STORY von Robert McKee ein Zitat, das mir keine Ruhe mehr lies: "Die Mehrheit der Menschen lebt in einem Zustand stiller Verzweiflung". Ich stöberte den Autor auf und stieß so auf den Klassiker WALDEN von David Thoreau. Eine Hymne und ein Plädoyer für das einfache, reduzierte Leben, frei von dem Lärm und den Ablenkungen des modernen Lebens, ganz nah an der Natur und seinen einfachen, reinen Freuden.

Ich lese das Buch mit Vorliebe, während ich neue MP3s und Videos auf mein Handy lade.

Hanif Kureishi schrieb dereinst, man erkenne Teenager daran, dass ihnen Kabel aus den Ohren hängen. Mir hängen sie jetzt auch. Ich tröste mich damit, dass ich zumeinst tiefgrabende Literatur höre. In den düsteren Stunden nach einem entwürdigenden Tag indes greife ich zu dieser ausgesprochen erfreulichen Szene aus DEADWOOD, die nie verfehlt mein Herz tanzen zu machen, starring Al Swearengen, meinen Lieblingsbösmann aus dem HBO-Universum, und seinem chinesischen Drogendealer WU, der hier das ganze Potential der drei englischen Wörter auschöpft, die er kennt.



Es ist Sommer, mir scheint die Sonne aus dem Hintern und ich bin leicht zu erfreuen. Wirf den ersten Stein.

Be good, Frank

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